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Reggiane Re2002 Ariete Bongart

Reggiane Re2002 Ariete Bongart

Re2002 Ariete Bongart


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  Modell  Re2002 Ariete Bongart 
  Basistyp  Re2000  
  Kithersteller  Supermodel  
  Material  Plastik  
  Hersteller  Reggiane  
  Herstellerland  Italien  
  Betreiberland  Deutsch  (Deutsch:) RLM-Liste
  Gebaut  9.10.11   
  Themen  Jäger Wk2  (Jäger:) Jagdflugzeuge aller Art
  Scale  1/72  
  TextDE  Zur allg. Geschichte der Re.2002 siehe Index 759 (Re2002 Ariete)
Geschwader Bongart:
Im Februar 1944 wurde in der Luftflotte 3 das Fliegerzielgeschwader F.Z.G. 2 gegründet. Seine Hauptaufgabe war die Zieldarstellung für die Flak. Die Einheit erhielt die meisten Re.2002, die von Reggiane und Caproni an die deutsche Lufwaffe geliefert wurden. Mit dem Näherrücken der geplanten alliierten Invasion verstärkten sich ab Frühjahr 1944 die Aktivitäten der Résistance. Hermann-Josef Freiherr von dem Bongart erhielt den Auftrag ab 15.4.44 mit dem Stab, III. Und IV/Fl.Z.G.2 von Bourges aus die Partisanen zu bekämpfen. Die Einheit wurde in Geschwader Bongart umbenannt. Von Mai bis Mitte August wurde Einsätze von Lyon-Bron, Bourges, Valence, Clermont Ferrand and Avord (20 km OSO von Bourges) geflogen, zeitweise zusammen mit der III./SG4. Die Ausstattung bestand aus einer bunten Mischung verschiedener Typen: Re 2002 (zeitweise bis 35 gleichzeitig), Ju W.34, Ju 88, Bf 109, He 46, Bf 110, He 111, Fi 15 und eine Do 217.(287)
Geschichte und Skizzen der Re2002, insbesondere mit diversen deutschen Maschinen auf http://histaviation.com/Reggiane_Re_2002_Ariete_II.html 
  BaseVehicle  Flugzeug  
> Gleiche Basis, Schwesterschiffe etc. ( Anzeigen/verstecken: [-])
Modell: Mavag Hejja II
In Ungarn weiterentwickelte Variante der Re.2000 Mavag Hejja I.
Modell: Re2000 Falco
Reggiane Re2000 Falco  ungarisch Mavag Hejja I
Der Konstrukteur Roberto Longhi wurde durch seine Arbeiten in den USA stark geprägt. Zwei Jahre nach seiner Rückkehr entwarf er bei Reggiane eine an die Seversky P-35 angelehnte Jagdmaschine, die Re.2000 Falco. Erstflug war 1939. Er legte Wert auf eine gute Mischung aus hoher Geschwindigkeit und guter Manövrierbarkeit. Allerdings war sie mit 2 Mg sehr schwach bewaffnet. Die Regia Aeronautica zeigte nur geringes Interesse, jedoch nahm die Marine einige umgebaute Maschinen. Neben der schwedischen Luftwaffe (J20) hatte die Re.2000 ihren größten Erfolg als Hejja I in Ungarn. Ungarn baute sie schließlich in Lizenz und entwickelte sie zur Hejja II weiter.
Italien setzte sie neben Tests der Marine vor allem bei Angriffen gegen Malta ein, und anschliessend in Rußland.
Modell: Re2000 Falco
Modell: Re2000 Falco
Reggiane Re2000 Falco  doppelt
Modell: Re2001 Falco II
Reggiane Re2001 Falco II  Für die aus der Re.2000 weiterentwickelte Re.2001 sollte ein stärkerer Motor verwendet werden. Der ursprünglich vorgesehene Daimler-Benz DB601A-1 stand jedoch nur begrenzt zur Verfügung; daher wurde auf eine Lizenzversion, den RA.1000 RC.41-1a Monsonie ausgewichen. Es wurden nur 252 Stück hergestellt, da auch dieser Motor für andere Typen (Macchi C.202) vorgesehen war.

Die Maschinen wurden zunächst von der Regia Aeronautica als Begleitschutzjäger für Bomber verwendet, dann für gelegentliche Störangriffe auf Malta als Jagdbomber. Als Abfangjäger zeichnete sie sich in Norditalien gegen alliierte Einflüge aus. Bei der alliierten Landung auf Sizilien erlitten die Re.2001 große Verluste.

Die meisten verbliebenen Maschinen flogen im Rahmen der Aeronautica Cobelligerante Italiana an der Seite der Alliierten, teilweise als Sturzbomber, dann zur Unterstützung jugoslawischer Partisanen. Nur einige wenige Maschinen flogen noch bei der Aeronautica Nazionale Repubblicana. Nach Ende der Kampfhandlungen blieben einige Exemplare als Trainer und Wetterbeobachter im Einsatz.(Quelle Wikipedia, Autor ich)
Anmerkung: Das Fahrwerk ist verkehrt herum angebracht.
Modell: Re2001 Falco II
siehe Index 758 (Re2001 Falco II)
Modell: Re2001 Falco II
siehe Index 758 (Re2001 Falco II)
Modell: Re2001CN
Zur Geschichte siehe Index 758 (Re2001 Falco II). Die Version CN (Caccia Notturno) war eine Nachtjägervariante. Bei ihr wurden die Flügel-Mg durch 20mm Kanonen in Gondeln ersetzt.
Modell: Re.2001 Delta
Reggiane Re.2001 Delta  Um die Verfügbarkeitsprobleme der Motoren zu umgehen, wurden 100 Re.2001 Delta mit einem 840 PS Isotta-Fraschini Delta RC 16/48 Motor bestellt. Der Prototyp flog am 12.9.42. Er erreichte aber nur 478 km/h auf 5760m. Nach anderen Quellen erreichte sie 513 km/h, litt aber unter vielen Motorproblemen. Daher wurde das Projekt eingestellt und die Bestellung storniert. Hier Bilder der Re.2001 Delta .
Modell: Re2002 Ariete
Reggiane Re2002 Ariete  Nach den zu schwachen oder nicht verfügbaren Motoren der Re.2000 und Re.2001 erhielt die Re.2002 wieder einen Sternmotor Piaggio P.XIX RC.45. Die Ab Juli 43 ausgelieferten Maschinen wurden vorwiegend als Jabos gegen Malta und dann gegen die alliierten Landungstruppen eingesetzt. Nach dem Zerfall Italiens dienten jeweils rund 40 Maschinen auf alliierter und auf deutscher Seite. Einige wenige wurden noch nach der Kapitulation ausgeliefert oder aus Altteilen zusammen gesetzt.
Die Maschinen der Aeronautica Cobelligerante Italiana - wie hier dargestellt - kämpften gegen deutsche Truppen im Balkan und in der Ägäis, sowie zur Partisanenunterstützung, bis sie durch P-39 ersetzt wurden.
Die deutschen Maschinen wurden in Frankreich zur Partisanenbekämpfung eingesetzt.
Anmerkung: Das Fahrwerk ist verkehrt herum angebracht.
Geschichte und Skizzen der Re2002, insbesondere mit diversen deutschen Maschinen auf http://histaviation.com/Reggiane_Re_2002_Ariete_II.html
Modell: Re2003 1.Prototyp
Reggiane Re2003 1.Prototyp  Die Reggiane Re.2003 war eine zweisitzige Auslegung der Re.2000. Für den ersten gebauten Prototypen wurde eine Maschine aus einem ursprünglich für Ungarn und Schweden vorgesehen Baulos verwendet. Diese wurde verlängert, um Platz für einen Beobachter zu erhalten, der hinter dem Piloten unter der länger gezogenen Klarsichtkanzel saß. Erstflug war je nach Quelle am 29.Juni 1941. Eine zweite Maschine wurde aus einer Re.2002 umgebaut. Deren Erstflug war am 13.Oktober 1942. Es wurden 200 Stück bestellt, welche aber noch 1942 wieder storniert wurden.
Die Kraftstoffkapazität war 674 Liter. Für die bewaffnete Aufklärung sollte auch die Fähigkeit zum Erdangriff vorgesehen werden. Hierzu waren Bombenaufhängungen vorgesehen.(288).
Baubericht im FF
Siehe auch Index 760 (Re2003).
Gute Geschichte zu den Reggiane-Jägern in aerostoria.blogspot.com
Modell: Re2003
Siehe Index 1598 (Re2003 1.Prototyp)
Modell: Re2004
Bausatz Re.2005 von RS Models, vorgesehen für Umbau als Re.2004.
Die Geschichte der Jagdflugzeuge von Reggiane war geprägt vom Fehlen eines geeigneten und verfügbaren Flugmotors für die an sich hervorragende Zelle. So entstanden ab der Reggiane Re.2000 eine Reihe von Maschinen mit Sternmotoren und Reihenmotoren bis hin zur Reggiane Re.2005. Parallel zur Entwicklung der Re.2005 sollte eine Alternative zur Verfügung stehen, falls der dort geplante Motor Fiat RA.1050 RC.58 Tifone, ein in Lizenz gebauter deutscher DB605A-1 nicht zur Verfügung stehen sollte, oder der Typ ansonsten die Erwartungen nicht erfüllen sollte. Die Entwicklung bekam die Bezeichnung Re.2004 und sollte den flüssigkeitsgekühlten Motor Isotta Fraschini Zeta RC 25/60 erhalten. Dies war ein 24-Zylinder-Motor mit Turbolader mit 1250 PS. Rumpf, Tragflächen und andere Bauteile waren identisch zur Re.2005. 1942 wurden ein Prototyp und 10 Vorserienmaschinen bestellt. Der Motor wurde in der 3-motorigen Savoia-Marchetti SM.79 und Savoia-Marchetti SM.81 erprobt. Hierbei traten Überhitzungsprobleme zu Tage, die in der Folge nie ganz gelöst wurden. So wurden 1943 die Bestellung wieder storniert. Ein wesentlicher Aspekt hierbei war die mittlerweile erfolgreich abgeschlossene Entwicklung der Re.2005, so dass eine Alternative nicht mehr notwendig war.(289)
Zeichnung und Bild auf http://forum.valka.cz/viewtopic.php/t/107546/language/de
Risszeichnung und Bilder des Motors sowie Kommentierung auf http://www.alireggiane.com/t327-re-2004
Modell: Re2005 Sagittario
Reggiane Re2005 Sagittario  Die Re.2005
Das Entwicklungsteam um Ing. Roberto Longhi begann die Arbeiten 1941. Der Prototyp hatte eine gegenüber dem Vorgängermodell Reggiane Re.2002 verbesserte Struktur mit elliptischen Tragflächen, Flügeltanks und einen deutschen V-12-Motor DB605A-1. Der Motor war beim Transport verloren gegangen und wurde erst Monate später gefunden. Dies verzögerte den Erstflug, der dann am 7. Mai 1942 stattfand. Trotz einer Bauchlandung konnte am 9. Mai 1942 der offizielle Erstflug folgen.
Die Serienversion erhielt einen Fiat RA.1050 RC.58 Tifone, eine in Lizenz gebaute Version des Daimler-Benz-Motors.
Italien bestellte 18 Vorserienmaschinen und 750 Serienmaschinen mit der Option auf weitere 1000 Maschinen. Die Produktion sollte durch Breda in Mailand, Aerfer in Neapel und Caproni in Bergamo erfolgen. Nur 48 (andere Quelle 31) Maschinen waren jedoch ausgeliefert worden, bevor der Waffenstillstand mit den Alliierten abgeschlossen wurde. Die Maschinen wurden von der 362. Staffel der 22. Gruppe zur Verteidigung von Neapel, Rom und Sizilien eingesetzt. Die verbliebenen zwei Maschinen wurden der 371. Staffel zugeordnet und durch einen Bombenangriff zerstört. Mit neuen Maschinen flog die 362. Staffel Abfangeinsätze gegen alliierte schwere Bomber. Einige der Piloten gaben Abschüsse, insbesondere gegen Spitfire und B-24 an; belegbare Zahlen gibt es hierzu aber nicht.
Deutschland zeigte sehr großes Interesse an diesem Modell. Der zweite Prototyp wurde mit einem extra gelieferten DB605A-1 ausgerüstet und durch einen deutschen Piloten erprobt. Hierbei erreichte das Flugzeug 720 km/h in 7300 m Höhe.
Der zweite Prototyp endete in Bukarest in Rumänien. Unbestätigten Berichten zufolge sollen mit ihm dort Kampfeinsätze geflogen worden sein. Elf Vorserienmaschinen wurden in Deutschland modifiziert. Diese flogen einigen Berichten nach zu Kriegsende noch Einsätze über Berlin.(290)
Modell: Re2006b Sagittario II
Reggiane Re2006b Sagittario II  Die Re.2006 war eine Weiterentwicklung der Reggiane Re.2005 mit einem 1750 PS starken 12-Zylinder Daimler-Benz DB 603. Entsprechend den Fiat G.56 und Macchi MC.206 war es eine Weiterentwicklung und Anpassung von Serie-5-Jägern an den leistungsstarken deutschen Motor DB 603 zur Serie 6. Während die Macchi MC.206 nur ein Entwurf blieb und kurz vor der Bauvollendung bei einem Bombenangriff zerstört wurde, wurden die Fiat G.56 und die Re.2006 gebaut, wobei die Re.2006 dann nie flog.
Die Re.2006 wurde 1943 entworfen. Rechtzeitig vor dem Bombenangriff auf die Reggiane-Werke in Reggio nell’Emilia konnte das Entwicklungsteam zusammen mit einigen fertigen Komponenten nach Correggio flüchten und wurden inkognito in einem Gymnasium untergebracht. Sie vollendeten die Konstruktion des Prototypen und verhinderten auch dessen Zerstörung durch Partisanen. Das Team entschied, den Prototyp nicht an die deutsche Luftwaffe auszuhändigen; daher wurde er geheim gehalten und es gelangten keine Informationen an die Öffentlichkeit. Später wurde er den Alliierten übergeben, bei denen er aber nie geflogen wurde. 1946 verlangte die alliierte Luftfahrtkommission die Verschrottung des Prototyps. Auf Bitte einiger Dozenten erhielt dann die Mailänder Politechnische Universität das Flugzeug für einige Jahre, jedoch ohne Motor und mit zersägten Tragflächen.(291)

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Einzelnachweise

Referenzen(287) Andrew Arthy: Luftwaffe Anti-Partisan Operations in France, June - September 1944
(288) Wikipedia Re.2003, Autor J.Klüser
(289) Wikipedia Re.2004, Autor war ich selbst http://de.wikipedia.org/wiki/Reggiane_Re.2004
(290) Wikipedia Re.2005, Autor J.Klüser
(291) Wikipedia Re.2006, Autor J.Klüser


Farblegende:
lime: Hervorragende Quelle, kaum Fehler
green: Sehr gute Quelle, kaum Fehler
schwarz oder blau: Qualität der Quelle noch nicht angegeben
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red: Quelle enthält einige korrekte Angaben, ist in jedem Fall einzeln zu prüfen

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