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Die Geschichte der Me 163 im Modell

Inhaltsverzeichnis
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Me 163 Familie
Me 163 Familie

Die '''Messerschmitt Me 163 "Komet"''' (Spitzname "Kraft-Ei") war ein Objektschutzjäger mit Raketenantrieb der Messerschmitt AG und war das erste Flugzeug, das die 1000-km/h-Marke überschritt. Die Me 163A V4 erreichte am 2. Oktober 1941 eine Geschwindigkeit von 1003,67 km/h.
Die mit der Me 163B V18 erzielten 1130 km/h wurden von Neville Duke offiziell erst im Jahr 1953 in einer Hawker Hunter F Mk3 mit 1171 km/h übertroffen. (327)
Diese Seite stellt die Geschichte der Me 163 vor. Diese wird untermalt von einer Reihe gebauter Modelle. Begonnen wird die Serie der Modelle mit dem Urvater der Me 163, der DFS 194. Über ''Standard-Me163'' A,B geht es weiter mit Weiterentwicklungen wie Me 163 C, D und Ju248/Me263. Der Einsatz in anderen Ländern wird dokumentiert durch eine englische Beutemaschine, die japanische Entwicklung Shusui sowie die sowjetische Me 163 S und MiG I-270. Ein extra Abschnitt befasst sich mit reinen Projekten wie Me 334, Lippisch P.15 Diana, P.20.
Teile dieser Seite stammen aus Wikipedia-Artikel zur Me 163. Dieser wurde aber korrigiert und ergänzt.

Ursprung und Planung

Geistiger Vater der ''Me 163'' war der Aerodynamiker und Konstrukteur Alexander Lippisch, der für seine eher ungewöhnlichen Flugzeug-Konzepte bekannt war. Von seinem Reißbrett stammen die Projekte ''Li P 01-111'' bis ''Li P 01-119'' sowie das Versuchs-Segelflugzeug DFS 194 (DFS = Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug), das zur Vorerprobung der Me-163-Bauweise diente. Dabei kam das erste inzwischen fertiggestellte und für die Me 163 bestimmte 300 kp starke Walter-Raketentriebwerk RI-203a zum Einbau. Der Versuchspilot Heini Dittmar, ein erfahrener Segelflieger, führte vom Sommer 1940 an in Erprobungsstelle der Luftwaffe in Peenemünde die Flugerprobung durch, wobei die für niedrige Geschwindigkeiten ausgelegte Zelle des DFS 194 aber nur Geschwindigkeiten bis maximal 550 km/h erlaubte.

Modell DFS 194

Bild der DFS194
Modell der DFS194
Das Modell stammt von PM. Es ist sehr primitiv. Ich habe es nur unwesentlich verfeinert, es ging mir vorwiegend um die grundsätzliche Darstellung.

Geschwindigkeitsrekord

Aufgrund dieser ersten Erfolge bei der Erprobung der mit Raketentriebwerk versehenen DFS 194 erlaubte das Reichsluftfahrtministerium die Fertigstellung der beiden ersten V-Muster der Me 163. Der erste Raketenflug einer Me 163 fand am 8. August 1941 in Peenemünde statt, nachdem das eingetroffene, mit einem Schub von 750 kp erheblich stärkere Walter-Triebwerk RI-203b in die ursprünglich für Geschwindigkeiten bis etwa 850 km/h ausgelegten Zelle eingebaut worden war. Pilot war wiederum Heini Dittmar. Bereits beim vierten Flug nach einigen Tagen erreichte Dittmar 840 km/h, im September sogar 920 km/h. Am 2. Oktober 1941 wurde durch Dittmar eine Geschwindigkeit von 1003,67 km/h erreicht. Am 6. Juli 1944 erreichte Heini Dittmar mit der Me 163B V18 VA+SP eine Geschwindigkeit von 1130 km/h.

Modell Me 163 A CD+IO

Bild der Me163A
Modell der Me163A
Die Me163A CD+IO wird in vielen Quellen und auch in diesem Condor-Bausatz falsch als AV6 bezeichnet. Laut Flugbüchern von Herbert Fröhmert (328) war das aber die AV10. Genauso wird das in weiteren Quellen angegeben. (329)Hintergrund des Fehlers ist vermutlich die allgemeine Fehlbezeichnung bei AV-Prototypen: Der erste erhielt die Bezeichnung Me 163 AV4. Dies wurde aus Tarngründen so gewählt, um an die ursprünglich geplanten 3 Prototypen der Bf163 anzuschliessen. Die AV10 wurde am 3.9.42 flugklar gemeldet, am 3.4.43 mit Triebwerk. Einsatz erfolgte zur Treibstoffbehälter- und Fahrwerkerprobung und ab 20.7.43 beim EK16. Oktober 44 kam die Maschine zur 13./JG400 (III.Gruppe) in Udetfeld in Oberschlesien, Pilot war A.Niemayer. Dort sollen auch Versuche mit Holzrosten für 2 mal 12 R4M Raketen durchgeführt worden sein.
Messerschmitt Me163AMesserschmitt Me163AMesserschmitt Me163AMesserschmitt Me163A
Messerschmitt Me163AMesserschmitt Me163AMesserschmitt Me163AMesserschmitt Me163A
Modellbilder der Me163A CD+IO

Me 163 B - Prototypen und Serienfertigung

Aus der Me 163A wurde dann die Me 163B entwickelt. Vorübergehend trug die Me 163B die Bezeichnung ''Li 163S'' (S für Serienausführung), aber nachdem eine geplante "Super 163" nicht gebaut wurde, blieb es letztendlich bei der Bezeichnung Me 163B.
Die Projektbeschreibung der Me 163B wurde bereits am 22. September 1941 beim Reichsluftfahrtministerium eingereicht, und nur wenige Wochen darauf konnte die Konstruktion des Jagdflugzeugs beginnen. Heini Dittmar führte am 26. Juni 1942 den ersten Testflug des ersten Prototyps (Me 163B V1, Werk-Nr. 163 10010, VD + EK) ohne Triebwerk durch. Auf dem Gelände der Erprobungsstelle der Luftwaffe (Peenemünde-West) wurde das zweite Exemplar (Me 163B V2, Werk-Nr. 163 100111, VD + EL) auf die gleiche Weise getestet.
HWK gelang allerdings die Auslieferung der ersten beiden heißen ''R-II-211''-Triebwerke (spätere Bezeichnung HWK 109-509A-1) erst am 17. Juni 1943, wodurch sich der erste Versuchsflug mit eigenem Antrieb unter der Leitung von Rudolf Opitz bis zum 24. Juni 1943 verzögerte. Ein weiterer bekannter Testpilot der Me 163 war Mano Ziegler.
Der kleine Propeller am Rumpfbug trieb einen Generator zur Stromerzeugung an.
Die ersten 46 Me 163 hatten Mg 151, dann wurden Mk 108 verbaut.

Modell: Spätes Rote 163

Bild der Me163B
Die rote Komet von Späte
Am 15. Januar 1944 leitete Hauptmann Wolfgang Späte, Kommandant des Erprobungskommando 16, durch einen ersten Testflug die Truppenerprobung der Me 163 ein; die Mechaniker hatten seine Maschine (die B-0 V-41 PK+QL, W-Nr. 16310050) leuchtend rot lackiert: Das Flugzeug sollte - mit der Farbe Manfred von Richthofens als 'Glücksbringer' - den Erstflug antreten. Später beanspruchte Major Späte 5 B-17-Abschüsse mit der Me 163 B-1, was seine Gesamtzahl auf 99 Luftsiege brachte.
Der Bausatz von Heller war für die damalige Zeit sicher recht gut. Mit heutigen Bausätzen wie z.Bsp. von Academy verglichen, ist er aber extrem simpel.
Messerschmitt Me163B-0  (V-41) W.SpäteMesserschmitt Me163B-0  (V-41) W.SpäteMesserschmitt Me163B-0  (V-41) W.SpäteMesserschmitt Me163B-0  (V-41) W.Späte
Messerschmitt Me163B-0  (V-41) W.SpäteMesserschmitt Me163B-0  (V-41) W.SpäteMesserschmitt Me163B-0  (V-41) W.Späte
Modellbilder der roten Komet

Trainer

Bild der Stummelhabicht
Stummelhabicht
Der Einsatz der Me 163B erfolgte vorwiegend als Gleiter. Angehende Piloten wurden auf dem Segelflugzeug Habicht und dann auf dem Stummelhabicht trainiert. Dieser konnte mit immer kürzeren Tragflächen ausgestattet werden, um höhere Flächenbelastungen zu erzielen.
Der Bausatz von Warlord enthielt die Bv40 und den Stummelhabicht.
DFS StummelhabichtDFS Stummelhabicht
Stummelhabicht

Eine Reihe von B-Maschinen wurden umgebaut zur Me 163 S, einem zweisitzigen Trainer ohne Triebwerk. Zu Modellbildern siehe unter Me 163 S bei Beuteflugzeugen.

Einsatz

Am 16. August 1944 fand der erste Kampfeinsatz der Me 163 statt, in dessen Verlauf Piloten des JG 400 mit ihren Me 163B der Abschuss von zwei Boeing B-17 gelang. Im September wurden weitere Erfolge verbucht, am 6. Oktober ging die erste Me 163 B während eines Einsatzes verloren. Das JG 400 verfügte jetzt über 30 Me 163B, aber die Produktion der Maschinen sowie die Bereitstellung des Treibstoffs entsprach nicht den Erwartungen. Zudem wurde der Me 163 gerade ihre hohe Geschwindigkeit zum Verhängnis, denn der Pilot hatte nur wenige Sekunden Zeit, um sein Ziel anzuvisieren und zum Schuss zu kommen.
Dieses Problem sollte behoben werden, indem eine nach oben gerichtete Startvorrichtung für ungelenkte Raketen R4/M Orkan montiert wurde (die sogenannte "Jagdfaust"). Die Zündung dieser Raketen erfolgte durch einen modulierten Infrarotsender und eine Fotozelle; diese Kombination sollte beim Unterfliegen der Bomberverbände den Abschuss der Raketen auf die darüber fliegenden Flugzeuge auslösen. Obwohl diese Vorrichtung erfolgreich mit einer FW 190 und in der Me 163B erprobt und bei HASAG in Leipzig 32 Einbausätze für den Einbau hergestellt wurden, kam sie nicht mehr zum verbreiteten Einsatz und konnte damit die Abschussquote der Me 163 nicht erhöhen. Am 10. April 1945 kam es zum einzigen Einsatz mit der Jagdfaust, bei dem ein Lancaster-Bomber abgeschossen und einige andere aus der Formation beschädigt wurden.(330) Weitere Hintergründe, Details und Zeichnungen gibt es auf Komet weapons: SG500 Jägerfaust.

Bis zum Ende des Jahres 1944 standen 64 Maschinen zur Verfügung. Bis zum Anfang 1945 sank die Zahl einsatzbereiter Me 163 jedoch durch Bruchlandungen und fehlgeschlagene Einsätze drastisch. Bei den Piloten erlangte die Me 163 den Ruf einer Todesfalle, denn oft schlug sie bei der Landung so hart auf, dass ihre Landekufe brach und sich der Treibstoff entzündete. Es sind auch mehrere Berichte von Triebwerksausfällen bekannt, gleich zwei hatte Wolfgang Späte, der erste Testpilot der Truppenerprobung. Insgesamt kamen mehr Piloten durch Unfälle als durch Feindeinwirkung ums Leben. Aufgrund der Pannen und der Verfehlung des Einsatzzwecks (der Me 163 konnten nur neun Abschüsse US-amerikanischer Bomber nachgewiesen werden), erhielt das JG 400 im März 1945 den Befehl zur Auflösung; im April fanden die letzten nachweisbaren Einsatzflüge statt. Die Piloten des JG 400 wurden - soweit bekannt - auf der Messerschmitt Me 262 - dem ersten einsatzfähigen Strahljäger der Geschichte - eingesetzt. Über 350 Me 163 (mit Prototypen und Versuchsmustern) waren gebaut worden.

Weiterentwicklung: Me 163 C,D, Ju 248, Me 263

Me 163 C

Bild der Me163C
Modell der Me 163 C
Die Me 163 C sollte eine größere Reichweite, bessere Rundumsicht und stärkere Bewaffnung (4 Mk 108) erzielen. Die Projektarbeiten begannen im Januar 1942. Der Rumpf war in Leichtmetall- und Stahlbauweise, die äußeren Tragflächen aus Holz in Schalenbauweise. Im Januar 1943 begann der Bau der ersten Maschine. Durch höheres Ausrüstungsgewicht und die beiden zusätzlichen Mk 108 war die Leistungssteigerung gegenüber der Me 163 B nicht wie erwartet. Daher wurde sogar die Mitnahme von Zusatztanks erwogen. Obwohl mit der Me 263 eine leistungsfähige Alternative vorlag, gingen die Arbeiten bis Februar 1945 weiter.(331)

Modell Me 163 C

Der Bausatz von ARBA ist aus Resin. Er ist relativ gut zu verarbeiten, die Schleifarbeiten hielten sich in Grenzen.
Messerschmitt Me163CMesserschmitt Me163CMesserschmitt Me163CMesserschmitt Me163C
Messerschmitt Me163CMesserschmitt Me163C
Modellbilder der Me 163 C

Me 163 D

Bild der Me163D
Modell der Me 163 D
Juli 1944 erreichte Heini Dittmar mit der Me 163BV18 VA+SP eine Geschwindigkeit von 1130km/h. Die Me163 BV18 wurde nach Witterungsschäden mit der rechten Fläche der BV32 ausgerüstet, sowie der Rumpf verlängert und mit einem starren Bugradfahrwerk augerüstet. In dieser Form diente sie als Prototyp für die D-Serie (auch als DV-1 bezeichnet). Interessant ist, dass sie anschließend als Versuchsträger für die parallel entwickelte Ju248/Me263 V1 diente und dabei Fahrwerksversuche, Roll- und Flugversuche durchführte. Ein Bild ist zum Bsp. hier, allerdings scheint dieses Bild nachbearbeitet zu sein (z.Bsp. Dreiecksfenster hinter Cockpit). Die beste Wiedergabe des Bildes ist in Dressel/Griehl(331). Dieses Buch liefert auch die umfassendste und authentischste Wiedergabe der Geschichte der Me 163 D, sowie ein Photo der Me 163 BV13, deren Umbau zur "D" begonnen wurde.

Modell Me 163 D

Das Modell entstand aus dem Me163D/Ju248-Vacu-Bausatz von Airmodel und Teilen des Ju248/Me263-Bausatzes von Huma und Teilen der Me163B/S von Academy. Aus den Photos ist leider keine exakte Form des Hecks erkennbar. Im Gegensatz zur Ju248 / Me 263 hatte die D noch eine einzelne Düse. Durch den Umbau auf Bugfahrwerk wurde mit Sicherheit auch die Heckpartie mit dem Spornrad verändert. Es gibt keine Photos des Cockpits. Da der Tank aber in die vordere Rumpfverlängerung wanderte und vergrößert wurde, ist aber anzunehmen, dass die bei der "B" teils im Cockpit befindlichen Tanks entfernt wurden. Obwohl ich noch ein vollständiges B-Cockpit hatte, habe ich mich daher entschieden, bei diesem Modell das Cockpit ähnlich der Me 263 zu gestalten, von deren Cockpit Pläne und Photos existieren.
Die Bugpartie wirkt unsauber, als hätte sie besser verschliffen werden sollen. Dabei ist aber zu beachten, dass auch beim Original die Sektionen grob mit Blechen angepasst wurden und dabei auch Welligkeiten hatten. Diese führten dann auch zu Flattern im Fluge.

Hier geht es zum Baubericht im FF Flugzeugforum.
Messerschmitt Me163D (BV18), Opel Blitz Tankwagen (Kfz 384)Messerschmitt Me163D (BV18)Messerschmitt Me163D (BV18), Opel Blitz Tankwagen (Kfz 384)Messerschmitt Me163D (BV18)
Messerschmitt Me163D (BV18)Messerschmitt Me163D (BV18)Messerschmitt Me163D (BV18)Messerschmitt Me163D (BV18)
Messerschmitt Me163D (BV18)
Modellbilder der Me 163 D

Ju 248 / Me 263

Bild der Me 263
Modell der Me 263
Die Me 163 C und D sollten bereits einige der Schwächen der B-Serie ausmerzen. Es blieb die unzureichende Mobilität am Boden. Daher erhielten die Junkers-Werke in Dessau im Spätsommer 1944 den Auftrag einen Nachfolger zu entwickeln. Das Cockpit war als Druckkabine ausgeführt, die Tragflächen wurden von der Me 163 B übernommen. Die Maschine hatte ein einziehbares, lenkbares Fahrwerk.
Die Projektbezeichnung war Ju 248, die Tarbezeichnung Flunder. Etwa im Dezember 1944 wurde die Maschine in Me 263 umbenannt. Teilweise wurde aber die Bezeichnung 8-248 weitergeführt, insbesondere wurde die Attrappe weiter Ju 248 genannt. Einige Luftwaffenmitarbeiter nannten die Me 163 BV-18 (siehe Me 163 D) auch Ju 248. Vermutlich hierdurch entstanden die Gerüchte, die Ju 248/Me 263 sei aus der Me 163 D entstanden. Die Erprobung des Fahrwerks wurde mit der Umbaumaschine Me 163 D durchgeführt. Am 15.12.1944 fand eine Attrappenbesichtung unter Teilnahme einer japanischen Delegation statt. Am 6.2.1945 wurde die Me 263 V1 fertiggestellt. Erste Flugversuche im Schlepp folgten. Kurz vor Kriegsende erfolgten noch Flugversuche mit der V2 und V3. Am 7.3.1945 verbrannten viele der Unterlagen. Die V2 wurde gesprengt. Die Sowjets erbeuteten eine Maschine unbeschädigt. Sie entwickelten diese weiter zur MiG I-270.(331)

Modell Ju 248

Der Bausatz stammt von Huma. Er ist sehr einfach aber passgenau ausgeführt. Kennung DV+PA.
Me263 / Ju248Me263 / Ju248Me263 / Ju248Me263 / Ju248
Modellbilder der Me 263


Me 163 und Nachfolger im Ausland

Mitsubishi J8M Shusui

Bild der Shusui
Modell der Shusui
Die Mitsubishi J8M (beim Heer Ki-200) war eine Lizenzversion der Me 163. Nachdem mehrere Versuche, die Konstruktionspläne nach Japan zu transportieren scheiterten (die U-Boote gingen verloren), wurde aufgrund spärlicher Unterlagen eine Neukonstruktion durchgeführt. Dennoch war sie der Me 163 recht ähnlich. Sieben Maschinen wurden hergestellt. Nach erfolgreichen Gleitflügen, fand ein Flug mit Antrieb statt. Die Maschine geriet ausser Kontrolle und stürzte ab. Vor weiteren Flügen kapitulierte Japan. Zwei Maschinen kamen in die USA zur Erprobung.

Die Version J8M2 verzichtete auf eine der beiden Kanonen zugunsten einer leicht erhöhten Treibstoffzuladung.
Es wurde noch eine verlängerte Version J8M-3 (beim Heer Ki-202 Shusui-kai) mit größerer Reichweite geplant. Den Plänen nach ähnelte diese der Me 263.
Ferner gab es noch Trainervarianten, die Yokosuka MXY-8 Akigusa (Ku-13) ohne Antrieb und die MXY-9 Shuka mit einem Tsu-11 Thermojet mit 1,7kN Schub.

Modell: Shusui

Der Bausatz von MPM ist zwar nicht sehr passgenau, aber recht detailliert.
Mitsubishi J8M1 ShusuiMitsubishi J8M1 ShusuiMitsubishi J8M1 ShusuiMitsubishi J8M1 Shusui
Mitsubishi J8M1 ShusuiMitsubishi J8M1 Shusui, Nakajima Ki-201 Karyu
Modellbilder der Shusui

Me 163 in England

Bild der VF241
VF241
Akte ' AVIA 6/10072' in den National Archives: Die Me163 B-1a (W.Nr.191060) wurde durch das Royal Aircraft Establishment (RAE) unter der Registrierung VF241 ab 1945 getestet. Wegen Wartungsschwierigkeiten, besonders mit der Hydraulikanlage, wurden die Tests nicht vor November 1947 abgeschlossen. Der Erstflug mit Messausrüstung erfolgte Februar 1946. Die Maschine wurde während aller Flüge durch eine Spitfire IX EN498 und NH403 geschleppt. Wegen der Gleitkufe mussten die Tests auf Grasplätzen durchgeführt werden, vorwiegend waren das Wisley und Wittering, sowie in Farnborough. Der Raketenantrieb wurde entfernt. Während einer Hochgeschwindigkeitslandung (bei 250 km/h) wurde die Gleitkufe überfordert und die Maschine irreparabel zerstört. Einige Detailphotos sind auf http://www.xs4all.nl/~robdebie/me163/vf241.htm zu sehen. Auffällig ist die nicht ganz deckende Übermalung der Balkenkreuze mit den Kokarden. Der Flügel, Flügelwurzelverkleidung und das vertikale Endstück wurden uni übermalt. Die Unterseite wurde in einer hellen Farbe bemalt, welche meist als Gelb interpretiert wird. Teilweise sind noch Reste der deutschen Wartungshinweise zu erkennen, welche durch englische ersetzt wurden. Nach dieser Quelle wurde die Komet nur ohne Antrieb geflogen. Nach Ausführungen des Testpiloten Eric Brown muss das aber hinterfragt werden.

Modell: Me 163 Beute VF241

Der Bausatz von Hobby Boss ist nicht schlecht, kommt aber nicht an Academy heran.
Messerschmitt Me163B BeuteMesserschmitt Me163B BeuteMesserschmitt Me163B BeuteMesserschmitt Me163B Beute
Messerschmitt Me163B BeuteMesserschmitt Me163B BeuteMesserschmitt Me163B BeuteMesserschmitt Me163B Beute
Messerschmitt Me163B BeuteMesserschmitt Me163B Beute
Modellbilder der VF241

Me 163 S in russischen Diensten

Bild der Me163S
Russische Me 163S
Die Me163S war eine Trainervariante der Me 163B. Tank und Triebwerk wurden ausgebaut. Konstrukteur war Hans Jacobs. Ihr Erstflug per Schlepp war am 23.12.44. Die ursprünglich 30 bestellten Me 163 S wurden gestrichen, es wurden nur 2 Maschinen fertiggestellt. Einige (? beide oder gab es doch mehr?) wurden von Russland erobert. Eine von der Sowjetunion erbeutete Me 163S-Schulversion wurde 1945/46 von Mark Lasarewitsch Gallai ohne Antrieb getestet. Dazu wurde die dort ''Karausche'' genannte Maschine von einer Tupolew Tu-2 im Schleppflug in die Luft befördert und nach dem Ausklinken des Schleppseils wie ein Segelflugzeug geflogen.

Modell Me 163 S

Der Bausatz von Academy ist hochdetailliert und passgenau. Es wurden noch einige Teile des Pavla-Bausatzes verwendet.
Messerschmitt Me163 SMesserschmitt Me163 SMesserschmitt Me163 SMesserschmitt Me163 S
Messerschmitt Me163 SMesserschmitt Me163 SMesserschmitt Me163 SMesserschmitt Me163 S
Modellbilder der Me 163S

MiG I-270

Bild der I-270
MiG I-270
Die MiG I-270 war ein sowjetisches Raketenflugzeug. Sie entstand kurz nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges und wurde durch die Me 263 inspiriert, von der 1945 bei der Eroberung der Junkers-Werke ein vollständiges Exemplar in die Hände der Roten Armee gefallen war. Es wurden zwei Prototypen gebaut, die beide in der Testphase zerstört wurden. Die Entwicklungsergebnisse flossen in weitere MiG-Entwicklungen ein. Gleichzeitig wurde das Flugzeugprojekt aber eingestellt, weil die Leistung von Typen wie der MiG-9 mit Strahltriebwerken aussichtsreicher und leistungsfähiger waren.

Modell I-270

Der Bausatz ist einer der frühen von Amodel, somit Short run und auch short quality. Grob gegossen, sehr passungenau.... erforderte extreme Nacharbeit.
MiG I270MiG I270MiG I270
Modellbilder der Me I-270

Weitere Projekte

Li P01-115

Bild der Li P.01-115
Li P.01-115
Im Laufe der Entwicklung hin zur Me 163 entwarf Prof. Lippisch eine Reihe von Entwürfen unter der Projektbezeichnung P01, wie in der Einleitung bereits referenziert. Der Entwurf 115 datiert vom 2.7.1941. Der Mitteldecker hatte an der Vorderkante 35' gepfeilte Tragflächen, einen BMW 109-510 geregelten Raketenantrieb sowie ein 800kp BMW 003 Strahltriebwerk.
Der Bausatz von Unicraft ist aus Resin. Ausser der Grundform ist davon kaum etwas zu verwenden. Er erfordert sehr viel Schleifarbeit. Kanzelinneres ist scratch zu erstellen. Trotzdem gebührt der Firma Unicraft ein Dank, dass sie sich so seltener Modelle annimmt.
Lippisch Li P.01-115Lippisch Li P.01-115Lippisch Li P.01-115Lippisch Li P.01-115
Modellbilder der Li P.01-115


Me 334

Bild der Me334
Me334
Zu Beginn der Entwicklung der Me 163 wurde die rechtzeitige Verfügbarkeit der Walter-Triebwerke als unsicher eingestuft. Als Alternativlösung entwickelte Alexander Lippisch unter anderem eine Kolbenmotorgetriebene Variante, die Me 334.
Der Bausatz ist aus Resin.
Messerschmitt Me334Messerschmitt Me334Messerschmitt Me334Messerschmitt Me334
Modellbilder der Me 334


Lippisch P.20

Bild der P.20
Li P.20
Die Li P.20 war ein Entwurf von Alexander Lippisch, die Me 163 mit einem Starhltriebwerk Jumo 004C auszurüsten. Es war seine letzte Arbeit bei Messerschmitt vor der Auflösung seiner Abteilung 1943. Die Höchstgeschwindigkeit sollte 905 km/h auf 6km Höhe betragen. Die Bewaffnung sollte 2 Mk103 in den Flügelwurzeln und 2 Mk108 seitlich des Führerraums umfassen.
Der Planet-Bausatz ist aus Resin.
Lippisch Li P20Lippisch Li P20
Modellbilder der Li P.20


Lippisch P.15 Diana

Bild der P.15
Li P.15 Diana
Lippisch meinte, die He162 verbessern zu können. Hierzu entwickelte er die Me163 weiter zur Aufnahme eines Triebwerks He S011. Den Bug nahm er von der He 162, das Fahrwerk von der Bf 109. Die Bewaffnung sollte aus 2 Mk 108 bestehen. Der Entwurf ähnelte der P.20, war aber deutlich eleganter. Der Airmodel-Bausatz ist aus Resin.
Lippisch Li P15 DianaLippisch Li P15 Diana
Modellbilder der Diana


Flugabwehrrakete Enzian

Bild der Enzian
FlaRak Enzian
Die Me 163 diente auch als Ausgangspunkt für die Entwicklung der Flugabwehrrakete Enzian.

Sonstiges

Ende 1943 berechnete die DFS die Möglichkeit, eine Me 163 mit einer Do 217 auf 4000 m Höhe zu schleppen und dann zu starten. Rechnerisch ergab das eine Steigerung der Flugdauer der 163 auf über 14 Minuten mit eingeschaltetem Triebwerk. (332)

Weblinks

* Entwicklungsgeschichte der Me 163A, B und C sowie der Me 263 mit Fotos und Einsatzberichten
* Weitere Informationen zur Me 163
* LuftArchiv.de: Messerschmitt Me 163 Komet
* Videobericht zur Me 163 mit Originalaufnahmen (engl.)

References

References(327) Ferdinand C.W. Käsmann: ''Weltrekordflugzeuge, 2., durchgesehene Auflage / Sonderausgabe in einem Band'', AVIATIC VERLAG GmbH, Oberhaching 1999, ISBN 3-925505-48-2
(328) Flugbücher von Herbert Fröhmert
(329) http://www.stammkennzeichen.de, Datenbank, die auf Originalunterlagen basiert
(330) Botho Stüwe, Peenemünde West S.260/260/268
(331)a b c Dressel, Griehl: ''Die deutschen Raketenflugzeugenflugzeuge 1935-1945'', Weltbild Verlag, Augsburg 1995
(332) G.Aders


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DFS194
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Messerschmitt Me163B
Me163B
Messerschmitt Me163B
Me163B



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